Heute gibt es wichtige Nachrichten aus der Richtung Saporischschja.
In diesem Sektor hat sich das, was als begrenzte ukrainische Säuberungsoperation begann, zu einer umfassenden Gegenoffensive am Flussufer entwickelt, da die strategische Bedeutung der Schlacht um Saporischschja einen neuen Höchststand erreicht hat. Angesichts des russischen Vorstoßes auf das regionale Zentrum von Süden her hat die Ukraine ihre besten Spezialkräfte entsandt, um den russischen Angriff zu brechen.

Die russischen Streitkräfte sind stetig tiefer entlang der Flussuferachse vorgedrungen und haben versucht, das Gelände und die geografische Nähe auszunutzen, um näher an die Großstadt Saporischschja heranzukommen. Sollte ihnen dies gelingen, würden sie ihr entscheidendes operatives Ziel erreichen: die Provinzhauptstadt in die effektive Reichweite ihrer Artillerie zu bringen und gleichzeitig die wichtigsten ukrainischen Nachschubwege unter ständige Feuerkontrolle zu stellen.

Dies ist keine leere Drohung, da die Stadt Saporischschja bereits unter russischen Beschuss geraten ist. Russische weitreichende Artillerie führte verheerende Schläge aus, die zu Schäden an der Infrastruktur und zu Verletzungen unter der Zivilbevölkerung führten. Ukrainische Drohnenoperatoren konnten jedoch die russischen Uragan-Mehrfachraketenwerfer während einer solchen Feuermission schnell orten und die Werfer innerhalb weniger Minuten zerstören, was den Russen die Möglichkeit nahm, sicher zu operieren.

Nachdem die Ukrainer ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt hatten, feindliche Artillerie auszuschalten und den Beschuss der Stadt zu verhindern, mussten die Russen versuchen, die ukrainischen Truppen weiter zurückzudrängen. Ein Blick auf die topografische Karte zeigt, dass die Russen darauf abzielen, das strategisch wichtige Höhengelände zwischen Stepnohirsk, Lukjaniwske und Prymorske zu sichern. Dies würde es ihnen ermöglichen, ihre früheren Vorstöße von Kamjanske weiter südlich zu wiederholen, Positionen zu konsolidieren und fast neun Kilometer näher an Saporischschja heranzurücken. Damit könnten sie den Beschuss des zivilen Zentrums absichern, indem sie die Distanz zu den ukrainischen Drohnenoperatoren vergrößern.

Um dies zu erreichen, starteten die russischen Streitkräfte koordinierte Infiltrationsversuche entlang dreier Hauptachsen. Die erste verlief am Flussufer in Richtung Prymorske, wobei kleine, versprengte Gruppen eingesetzt wurden, um durch das urbane Ufergelände zu schlüpfen. Die zweite stieß entlang der zentralen Fernstraße M18 in Richtung Saporischschja vor, wobei Stepnohirsk als Bereitstellungsraum genutzt wurde. Die dritte zielte auf Lukjaniwske ab, wobei die Infiltrationsrouten durch den örtlichen Solarpark und das umliegende Gelände verliefen.

Da die ukrainischen Streitkräfte das Risiko eines Durchbruchs an einem dieser Vektoren erkannten, reagierten sie entschlossen. Entlang der Prymorske-Achse spielten ihre Drohnenoperatoren eine zentrale Rolle. Sie entdeckten kleine russische Gruppen, die in Teams von zwei bis vier Soldaten zu infiltrieren versuchten, und bekämpften sie, bevor sie sich festsetzen konnten. Geolokalisiertes Bildmaterial zeigt eine Infiltrationsoperation, bei der sich eine Gruppe von sieben russischen Soldaten in einem zerstörten Gebäudekomplex versammelt und über eine Woche lang versteckt hatte, in der Hoffnung, einen Brückenkopf zu errichten.

Ukrainische Spezialkräfte rückten vor und griffen die Stellung an, nachdem die Russen die Kapitulation verweigert hatten. Fünf Feinde wurden eliminiert und zwei nach Beginn der Kämpfe gefangen genommen. Die Ukrainer sicherten das Gebiet und verhinderten dessen künftige Nutzung als Infiltrationspunkt.

Auf der zentralen Straße, die als mittlerer Vektor diente, waren die Kämpfe aufgrund der Nähe zu Stepnohirsk intensiver. Die russischen Streitkräfte profitierten von den Gebäuden in der nahen Siedlung und versuchten vorzurücken, indem sie FPV-Drohnen einsetzten, um ukrainische Gegenangriffe zu unterdrücken. Die ukrainische Aufklärung identifizierte jedoch dennoch schnell ihre Infanteriepositionen.

Es folgten koordinierte Gegenangriffe, bei denen sich die ukrainische Infanterie unter ständiger Drohnenbedrohung durch Schützengrabensysteme bewegte und den Gegner im Nahkampf stellte, während sie systematisch russische Stellungen räumte. Geolokalisiertes Videomaterial zeigt ukrainische Truppen, die Graben für Graben vorrücken, feindliche Kämpfer ausschalten und russische Drohnen abschießen, wodurch der russische Vorstoß auf dieser Achse schließlich zerschlagen wurde.

In Richtung Lukjaniwske entfaltete sich die Schlacht um den Solarpark und die nahe gelegenen Waldstreifen. Ukrainische Spezialkräfte führten aggressive Aufklärungs- und Angriffseinsätze durch, wobei sie sich unter dem Schutz gepanzerter Fahrzeuge bewegten, bevor sie absitzten und durch bewaldetes Gelände vorrückten. Trotz wiederholter Angriffe durch russische FPV-Drohnen drangen sie vor, lokalisierten feindliche Schützenlöcher und verwickelten den Gegner in Nahkämpfe. Granaten und koordiniertes Feuer räumten die verschanzten Stellungen. Nachfolgendes Bildmaterial bestätigte, dass die ukrainischen Truppen Lukjaniwske vollständig gesäubert hatten. Zudem wurde ein gefangengenommener russischer WDW-Offizier gezeigt, der die Verteidigung organisiert hatte, was beweist, dass die Siedlung vollständig unter ukrainische Kontrolle zurückgekehrt ist.

Insgesamt erreichten die ukrainischen Gegenangriffe in alle drei Richtungen ihre Ziele und warfen die russischen Angriffe zurück. Dadurch gewannen sie nicht nur Gelände zurück, sondern verhinderten auch, dass die russischen Streitkräfte ihr Gebiet in dieser Region ausweiten konnten, was mehrere Angriffsvektoren eröffnet und die Stadt unter ständige Bedrohung gesetzt hätte. Die ukrainischen Streitkräfte unterbrachen die Offensive in ihrer gefährlichsten Phase und bewahrten sowohl die Sicherheit der Stadt als auch die Integrität ihrer Verteidigungslinien, während sie gleichzeitig die Voraussetzungen für einen weiteren und entscheidenden Vorstoß schufen.


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