Eritrea marschiert gegen Äthiopien auf, während große Armeekolonnen weiter nach vorn drängen
Die Spannungen zwischen Äthiopien und Eritrea wurzeln in tiefgreifenden Sicherheitsdilemmata rund um Addis Abebas Streben nach Zugang zum Roten Meer. Eritreas Bündnis mit äthiopischen Rebellenfraktionen dient einer externen Eindämmungsstrategie zur Schwächung der dortigen Zentralregierung. Grenzübergriffe erweisen sich jedoch als kontraproduktiv, da sie Äthiopiens militärische Vorstöße in Richtung des strategischen Hafens Assab legitimieren. Gleichzeitig droht eine koordinierte Allianz aus Ägypten, Sudan und Somalia, Äthiopien an mehreren Fronten geopolitisch einzukreisen. Diese Dynamik verwandelt lokale Grenzgefechte in einen existenziellen Konflikt um maritimen Zugang und regionale Vorherrschaft. Folglich könnte jede taktische Fehlkalkulation einen verheerenden zwischenstaatlichen Krieg am gesamten Horn von Afrika auslösen.

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