Russland rekrutiert Teenager: Massive Personalnot in den Drohnenfabriken spitzt sich zu
Russlands Drohnenindustrie steht vor einem kritischen Arbeitskräftemangel, der nun die Einbeziehung von Jugendlichen in den Produktionsprozess erzwingt. Diese Entwicklung verdeutlicht die strukturelle Überlastung der Kriegswirtschaft, in der die kurzfristigen Produktionsziele das langfristige Arbeitskräfteangebot übersteigen. Der Sektor leidet unter dem demografischen Wandel und den personellen Verlusten durch die Mobilmachung, was zu einem aggressiven Wettbewerb um verbliebene Fachkräfte führt. Besonders in der Produktion von Shahed-Drohnen werden Minderjährige mit hohen Gehältern und patriotischen Narrativen angeworben, um personelle Lücken zu schließen. Diese Strategie gefährdet jedoch die Fertigungsqualität und die technische Zuverlässigkeit der Systeme. Langfristig schwächt die Erosion der Fachkräftebasis die industrielle Resilienz und begrenzt das Expansionspotenzial des russischen Verteidigungssektors massiv.

0 Kommentare