Krieg im Sudan: Massiver Drohneneinsatz erzwingt gnadenlosen Abnutzungskampf
Der Sudan-Konflikt hat sich zu einer technologisch dichten Auseinandersetzung entwickelt, in der der Einsatz von Drohnen das operative Bild dominiert. Sowohl die sudanesischen Streitkräfte (SAF) als auch die Rapid Support Forces (RSF) nutzen unbemannte Systeme, was zu einer strategischen Pattsituation und einem Abnutzungskrieg führt. Die SAF setzt iranische Mohajer-6- und türkische Bayraktar-Modelle ein, um die Einkesselung strategischer Knotenpunkte zu durchbrechen. Die RSF nutzt modifizierte kommerzielle Quadrocopter und CH-95-Systeme, um ihre Schlagkraft aufrechtzuerhalten. Die Einmischung externer Akteure beschleunigt diese Entwicklung und schafft einen umkämpften Luftraum, in dem konventionelle Luftüberlegenheit schwer zu erreichen ist. Diese Dynamik ähnelt der Situation in der Ukraine, wobei Drohnen die Bewegung von Infanterie und gepanzerten Einheiten massiv einschränken.

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