In diesem Video analysieren wir, wie die Ukraine die Krim in rasantem Tempo in eine Insel verwandelt.
In diesem Kontext ist Kertsch ins Zentrum einer intensiven ukrainischen Operationsführung gerückt, die auf die strategische Isolation der Halbinsel Krim abzielt, wobei auf beiden Seiten der Meerenge Großbrände ausgebrochen sind. Angesichts der ununterbrochenen ukrainischen Angriffe stellen sich die russischen Streitkräfte auf den finalen Enthauptungsschlag gegen die letzte verbliebene logistische Lebensader ein.

In der Nacht zum zweiundzwanzigsten Juni leiteten die ukrainischen Streitkräfte eine großangelegte Operation gegen strategische Ziele im Umfeld der Straße von Kertsch ein, die sich in präzise koordinierten Phasen vollzog. Zunächst konzentrierten sich die ukrainischen Kräfte darauf, den defensiven Schutzschirm der Region zu degradieren, welcher die Krim-Brücke – eines der am dichtesten geschützten Objekte der Russischen Föderation – absichert. Die ukrainischen Schläge richteten sich gegen vier Radarstationen des Typs S-400, zwei Pantsir-Flugabwehrsysteme sowie gegen die Überwachungsradare Kasta und Nebo-U im Raum Kertsch. Diese Systeme bilden kritische Komponenten der russischen Luftverteidigungsarchitektur um die Brücke und im Osten der Krim. Durch die Schwächung der weitreichenden Aufklärungs- und Abwehrkapazitäten schuf die Ukraine temporäre Korridore, durch welche nachfolgende Angriffswellen effektiver eindringen konnten.

Das Timing der Operation war von besonderer strategischer Relevanz, da die russischen Behörden kurz zuvor das Eintreffen neuer Treibstofflieferungen zur Verteilung auf der gesamten Krim ankündigten. Die ukrainische Führung wartete offenbar ab, bis sich beträchtliche Versorgungsmengen an einem vulnerablen Knotenpunkt konzentrierten, um diese anschließend mit Langstreckendrohnen zu bekämpfen. Nach der gezielten Störung von Teilen des Verteidigungsnetzes setzte die zweite Welle die krimseitige Küste der Meerenge in Brand. Eines der Hauptziele war das Treibstoffdepot Tes-Terminal 1 in Kertsch, das weniger als einen Kilometer von der Krim-Brücke entfernt liegt. Brände brachen in mehreren Lagertanks aus, wobei Bildmaterial bestätigte, dass sechs von sieben Haupttreibstoffreservoirs getroffen wurden. Der Verkehr auf der Krim-Brücke wurde für mehr als sieben Stunden eingestellt, während sich Explosionen und Flugabwehraktivitäten im gesamten Gebiet ausbreiteten.

Die dritte Phase weitete die Zerstörung über die Meerenge hinweg auf die russische Region Krasnodar aus. Ukrainische Drohnen trafen die Infrastruktur im Umfeld von Port Kawkas auf der Landzunge Tschuschka und nahmen dabei Treibstofflagerstätten sowie maritime Transportkapizitäten ins Visier, die zur logistischen Aufrechterhaltung der Krim beitragen. Ein Ölterminal stand in Flammen, zudem wurde der Berichten nach beschädigte Fährfrachter Panagia während des Angriffs getroffen. Die Signifikanz dieser Schläge liegt in ihrer koordinierten Durchführung: Die Ukraine attackierte nicht nur den auf der Krim eintreffenden Treibstoff, sondern simultan auch die für den Transport verantwortliche Ausgangsinfrastruktur. Empfangsknoten und Versorgungsquelle wurden im Zuge derselben Operation niedergekämpft, was einen bidirektionalen Druck erzeugte, beide Ufer in Brand setzte und die Logistik innerhalb des gesamten lokalen Transportsystems lähmte.

Das Ausmaß des Angriffs hat unter russischen Militäranalysten wachsende Besorgnis ausgelöst, da viele nun offen mit einem verheerenden Folgeschlag gegen die Krim-Brücke rechnen, nachdem beide Ufer in Brand gesteckt wurden. Ihre Bedenken stützen sich auf das kontinuierlich wachsende Fähigkeitsspektrum der Ukraine. Russische Analysten verweisen hierbei auf modernisierte FP-2-Drohnen mit gesteigerter Sprengkopfkapazität, die neuen Behemoth-Langstreckendrohnen, die sich durch eine extrem niedrige Flugbahn auszeichnen und genügend Sprengstoff mitführen, um Brückenstrukturen nachhaltig zu beschädigen, sowie auf die bereits einsatzerprobten Neptun- und Flamingo-Raketen, deren Interzeption sich für die russische Flugabwehr in jüngster Zeit als hochgradig problematisch erwiesen hat. Zudem betonten russische Experten die zunehmende Rolle ukrainischer Marinedrohnen und kürzlich vorgestellter autonomer Unterwassersysteme, von denen einige Berichten zufolge bereits im Umfeld der Brücke detektiert wurden. Erwartet wird ein zweiter, weitaus größerer kombinierter See- und Luftangriff, der selbst das hochgradig verdichtete Verteidigungssystem der Kertsch-Brücke kriegsmäßig saturieren könnte.

Diese Befürchtungen wurden durch wiederholte ukrainische Angriffe auf das Brückennetzwerk erhärtet, das die Krim mit den von Russland kontrollierten Teilen der Oblasten Cherson und Saporischschja verbindet. Satellitenaufnahmen dokumentieren wachsende Schäden an den Übergängen nahe Genitschesk, der Arabat-Nehrung und Armjansk. Multiple Perforationen in den Brückenfahrbahnen sind sichtbar, was die russischen Streitkräfte dazu zwingt, Pontonbrücken und improvisierte Umgehungsrouten einzurichten. Wiederholte Angriffe mittels FP-2- und Behemoth-Drohnen haben demonstriert, dass die Ukraine dieselben Ziele nach dem Anlaufen von Reparaturarbeiten verlässlich erneut bekämpfen kann, was die russische Befürchtung bestätigt, dass dieselben operativen Kapazitäten auch gegen die Krim-Brücke selbst zur Anwendung gebracht werden können.

Insgesamt bleibt abzuwarten, ob die Ukraine sich für die physische Zerstörung der Brücke entscheidet oder diese als taktischen Köder nutzt, um heranrückenden russischen Nachschub zu konzentrieren und anschließend zu vernichten. Unbestreitbar ist jedoch, dass die Krim zunehmend isoliert wird, da die nördlichen Landwege unter anhaltendem Druck stehen und ihre Effizienz als militärische Drehscheibe erodiert. Derzeit brennen die Treibstoffinfrastrukturen auf beiden Seiten der südlichen Meerenge, und russische Analysten räumen offen ein, dass die ukrainischen Offensivkapazitäten sowie die Produktion von Langstreckendrohnen kontinuierlich expandieren, wodurch weitere Angriffe bereits als unvermeidbar eingestuft werden.


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