Russland rüstet Shaheds mit IR-Scheinwerfern aus, aber die Ukraine hat bereits das Gegenmittel
Die jüngsten Entwicklungen über der Ukraine verdeutlichen einen weiteren gescheiterten russischen Versuch, die Initiative in der Luft zurückzugewinnen. Um den wachsenden ukrainischen Erfolgen gegen Shahed- und Geran-2-Drohnen bei Nacht entgegenzuwirken, rüstete Russland diese mit leistungsstarken Infrarot-Scheinwerfern aus, die ukrainische Sensoren blenden sollten, die Drohnen jedoch stattdessen leichter auffindbar und bekämpfbar machten. Diese hastige Modifikation spiegelt eher Druck als Innovation wider und zeigt, wie stark russische Drohnentaktiken hinter der anpassungsfähigen ukrainischen Luftverteidigung zurückbleiben. Die ukrainischen Streitkräfte reagierten rasch, indem sie den Einsatz von mittel- und langwelligen Wärmebildgeräten ausweiteten, die die Motorwärme erfassen und die Infrarot-Dazzler weitgehend wirkungslos machen. Entscheidend ist, dass diese Gegenmaßnahmen auf bereits eingesetzter Technologie beruhen und sich durch inländische Produktion schnell skalieren lassen, ohne ganze Systeme neu zu entwickeln. Das Ergebnis ist ein weiteres klares Beispiel dafür, wie die Ukraine Russland übertrifft, ein vermeintliches russisches Upgrade in eine taktische Schwäche verwandelt und ihren Vorteil im Drohnenkrieg festigt.

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