Die ukrainische Verteidigungsindustrie liefert jeden Monat Hunderte gepanzerte Fahrzeuge
Nach fast drei Jahren hochintensiven Krieges ist industrielle Ausdauer ebenso entscheidend geworden wie Taktiken auf dem Schlachtfeld. Die Seite, die Verluste am schnellsten ersetzen, Konstruktionen am zügigsten anpassen und geschützte Bewegungen unter ständiger Drohnenbedrohung aufrechterhalten kann, ist diejenige, die das Tempo kontrolliert. Zu Beginn des Krieges hing die gepanzerte Mobilität der Ukraine stark von externen politischen Entscheidungen und ausländischen Produktionszyklen ab, was auf Einheitsebene Unsicherheit erzeugte. Russland hingegen stützte sich auf riesige geerbte Lagerbestände und tauschte Quantität gegen Zeit, in der Annahme, dass die Ukraine eingeschränkt bleiben würde. Dieses Gleichgewicht verschiebt sich nun, da die Ukraine ihre heimische Industrie in einen direkten militärischen Multiplikator verwandelt. Der Wettbewerb dreht sich nicht mehr nur darum, wer heute über Panzer verfügt, sondern darum, wer morgen noch geschützte Kräfte ins Feld führen kann.

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