Ukrainische Marinesoldaten umzingeln russische Sturmtruppen in Myrnohrad und zwingen sie zur Kapitulation!
Die Schlacht um die Achse Pokrowsk ist in eine Phase eingetreten, in der Gelände, Wetter und urbane Zerstörung das Ergebnis ebenso stark prägen wie Truppenstärke oder Feuerkraft. Russland versucht, überwältigenden Beschuss in einen positionalen Vorteil umzuwandeln und setzt darauf, dass rohe Gewalt begrenzten Manövrierraum und beeinträchtigte Aufklärung ausgleichen kann. Die Ukraine hingegen verlässt sich auf Flexibilität, Eigeninitiative kleiner Einheiten und die Fähigkeit, selbst kurze Momente reduzierter gegnerischer Sicht auszunutzen. Beide Seiten wissen, dass die Kontrolle über die verbliebenen Hochhäuser von Myrnohrad darüber entscheidet, ob die Stadt zu einer Verteidigungsfestung oder zu einer Einschließungsfalle wird. In diesem Umfeld kann jede Lücke im Schutt, jede Verschiebung des Nebels und jeder Verlust der Drohnenabdeckung binnen Minuten Chancen eröffnen oder schließen. Das Ergebnis ist ein Schlachtfeld, auf dem strategische Absichten mit der chaotischen Realität des Häuserkampfes kollidieren und Fehlkalkulationen sich rasch zu entscheidenden lokalen Niederlagen entwickeln können.

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