Große Gruppe russischer Soldaten läuft in Falle und ergibt sich den ukrainischen Truppen kampflos

Jul 25, 2026
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Im Abschnitt Huljajpole nahm das 225. Sturmregiment der Ukraine kürzlich im rückwärtigen Raum eine aus 64 Personen bestehende Gruppe russischer Infiltranten gefangen. Die ukrainischen Streitkräfte führten eine systematische Durchkämmung von fünf Ortschaften und den angrenzenden Räumen durch – von Ternuwate über Wosdwyschiwka bis Werchnja Tersa –, wobei sich die vorrückenden russischen Infiltrationselemente bei der Annäherung der ukrainischen Einheiten fortlaufend ergaben. Nach Angaben des Regimentssprechers konnte durch die erfolgreiche Säuberungsoperation der ukrainische Kriegsgefangenen-Austauschfonds signifikant aufgestockt werden, was die künftige Freilassung von 64 ukrainischen Soldaten im Rahmen eines Gefangenenaustauschs ermöglicht.

Diese russischen Soldaten wurden gefangen genommen, nachdem es ihnen gelungen war, die ukrainische Verteidigungslinie zu durchsickern. Der operative Auftrag dieser Kräfte bestand darin, die ukrainischen Stellungen zu unterwandern und Überfälle auf Gefechtsstände sowie Nachschublinien durchzuführen, um Verwirrung und Störungen im ukrainischen Hinterland zu stiften. Darüber hinaus waren Teilen des Personals Aufträge zur Aufklärung und Bekämpfung ukrainischer Drohnentrupps im rückwärtigen Raum zugewiesen worden, um den ukrainischen Fronttruppen die unbemannte Nahunterstützung zu entziehen und der ukrainischen Führung die Lageaufklärung in Echtzeit mittels Aufklärungsdrohnen unmöglich zu machen. Überdies umfasste ihr Aufgabenspektrum die taktische Aufklärung, die Identifizierung von Schwachstellen im Verteidigungssystem sowie die Kartierung ukrainischer Stellungen für nachfolgende Schläge durch russische Drohnen, Artillerie und Gleitbomben. Für derartige Operationen setzt die russische Führung regelmäßig entbehrliche Kräfte mit minimaler Ausbildung ein; in einzelnen Fällen beschränkt sich der Auftrag darauf, in einer Ortschaft die russische Flagge zu hissen, um der Führung die Behauptung einer Einnahme zu ermöglichen und unkontrollierte Räume formal als unter russischer Kontrolle stehend auszuweisen.

In dieser Vorgehensweise offenbart sich die strukturelle Schwäche der Taktik, da lediglich Kleinstgruppen von ein bis drei Soldaten die ukrainischen Verteidigungslinien durchbrechen können. Etwa achtzig bis neunzig Prozent aller Infiltrationsversuche werden bereits im Ansatz durch ukrainische Drohnen neutralisiert. Infolgedessen erreicht nur ein Bruchteil des Personals den rückwärtigen Raum und muss dort über längere Zeiträume verharren, um eine taktisch relevante Truppenstärke aufzubauen. Das entscheidende russische Defizit liegt in der Abschneidung von Verstärkungen sowie der mangelhaften logistischen Versorgung. Da während des Einversickerns nur begrenzte Vorräte mitgeführt werden können und keine stabilen Nachschublinien existieren, verbleibt als einzige Versorgungsmöglichkeit der Abwurf durch russische Drohnen, was jedoch zur sofortigen Aufdeckung der Stellungen führt. Der daraus resultierende Mangel an Verpflegung und Munition für anhaltende Gefechte bewegt die Kräfte regelmäßig zur Kapitulation statt zum aussichtslosen Kampf, wie die jüngste Operation belegt, bei der 64 eingesickerte russische Soldaten nach dem Durchbrechen der Linie umgehend aufgeklärt, festgesetzt und gefangen genommen wurden.

Sobald russische Kräfte im rückwärtigen Raum aufgeklärt werden oder deren Präsenz vermutet wird, entsendet das ukrainische Kommando spezialisierte Kräfte zu gezielten Säuberungsaktionen. Während der gesamten Maßnahme werden diese Truppen durch Aufklärungsdrohnen im Dauerüberwachungsmodus unterstützt, während FPV-Drohnenteams in Bereitschaft stehen, um nach der Zielortung unverzüglich präzise Schläge auszuführen. Bei Feindkontakt präferieren die ukrainischen Streitkräfte die Bekämpfung der Infiltranten durch FPV-Drohneneinschläge direkt in die gegnerischen Stellungen, um das Eigenrisiko der Infanterie zu minimieren.

Falls der Einsatz von FPV-Drohnen technisch nicht durchführbar ist, kommen abgeworfene Munition oder Handgranaten zum Einsatz, da sich russische Infiltranten vorzugsweise in Kellern, Bunkern und verdeckten Unterständen verschanzen, wo derartige Wirkmittel hohe Effektivität entfalten. Weigern sich die russischen Soldaten weiterhin zu kapitulieren, setzen die ukrainischen Kräfte den kombinierten Drohnen- und Granateinsatz fort, bis der Gegner neutralisiert oder aus der Deckung gezwungen ist. Erst in dieser Phase rückt die ukrainische Infanterie zum Nahkampf und zur endgültigen Säuberung nach, indem jedes Gebäude und jeder Unterstand systematisch durchsucht werden, um das Überleben verschanzter Kräfte auszuschließen.

Insgesamt demonstrierte die ukrainische Säuberungsoperation, dass russische Infiltrationstaktiken zwar punktuelle Störungen bewirken, jedoch selten nachhaltige operativ-taktische Erfolge erzielen. Durch das systematische Aufklären, Isolieren und Gefangennehmen der Infiltranten verwehrten die ukrainischen Streitkräfte Russland jegliche konsolidierte Präsenz im Hinterland und stärkten gleichzeitig ihren Kriegsgefangenen-Austauschfonds erheblich. Die Gefangennahme von 64 russischen Soldaten verdeutlicht, wie durch koordinierte infanteristische Operationen in Verbindung mit moderner Aufklärung russische Infiltrationsversuche in einen strategischen Vorteil für die Ukraine gewandelt werden können.

05:09

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