EILMELDUNG: 650 Drohnen verwüsten Moskau beim größten Angriff auf die Stadt seit Kriegsbeginn

Aug 18, 2026
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Heute erlebte Moskau den bisher umfangreichsten ukrainischen Drohnenangriff des Krieges, bei dem in der Nacht über sechshundertfünfzig unbemannte Luftfahrzeuge die russische Hauptstadt und die umliegende Region ins Visier nahmen. Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergei Sobjanin steuerten die meisten Vektoren auf das Stadtgebiet zu und wurden abgefangen, während rund einhundertachtzig über der Oblast Moskau abgeschossen worden sein sollen. Selbst unter Vorbehalt dieser russischen Offizialangaben durchdrangen ukrainische Systeme das erweiterte Flugabwehrnetz, was diese Operation zum bisher massivsten koordinierten Schlag gegen das politische und wirtschaftliche Zentrum Russlands macht, bei dem mehrere Ziele zeitgleich degradiert wurden.

Ein Logistikzentrum des Anbieters Wildberries geriet nach einem Treffer in Brand; Videomaterial aus offenen Quellen belegt erhebliche Strukturschäden, ungeachtet beschwichtigender Unternehmenserklärungen. Auch die Energieinfrastruktur erlitt gravierende Treffer: Beschädigungen an der Netzinfrastruktur führten zum Stromausfall für mehr als zehntausend Endverbraucher sowie knapp fünfzig kriegswichtige und administrative Einrichtungen. Russische Stellen bestätigten, dass es sich um den ersten Versorgungsausfall dieser Größenordnung in der Region Moskau handelt, während Lokalberichte zudem über Brände im Umfeld der Raffinerie Kapotnja, Schäden an Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Fahrzeugen und einer Umspannstation berichteten. Sämtliche vier Flughäfen des Moskauer Luftfahrtdrehkreuzes mussten im Zuge des bis in die Morgenstunden andauernden Angriffs den Flugbetrieb einschränken.

Dieser Schlag markiert die jüngste Eskalationsstufe einer intensivierten ukrainischen Abnutzungskampagne gegen den Großraum Moskau, die sich im Laufe der vergangenen Woche drastisch verschärft hat. Nur wenige Stunden zuvor, am 16. August, war die Oblast Moskau bereits Ziel eines massiven Drohnenangriffs, bei dem russische Behörden den Anflug von rund sechshundert Drohnen und den Abschuss von über zweihundert Vektoren meldeten. Im Rahmen dieser Operation trafen ukrainische Fernlenkwaffen den Logistikpark Sewernoje Domodedowo und setzten einen der zentralen Produktions- und Distributionsknotenpunkte der Russischen Föderation in Brand.

Zeitgleich setzten ukrainische Drohnen den Großkomplex von Wildberries in Koledino nahe Moskau in Brand. Mit einer Nutzfläche von rund 250.000 Quadratmetern stellte die Anlage nach der Zerstörung des Lagers in Elektrostal im Juli den wichtigsten Logistik-Hub des Konzerns dar. Satellitenaufnahmen und Nahaufnahmen des Schadensortes belegen die vollständige Zerstörung des Komplexes trotz eines großangelegten Löscheinsatzes unter Beteiligung von Löschhubschraubern. Unabhängige Analysen beziffern den Verlust an eingelagerten Wirtschaftsgütern auf nahezu eine Milliarde US-Dollar, da der Standort die zentrale Säule für die Kurzfristbelieferung des Moskauer Ballungsraums bildete.

Die ukrainische Angriffsreihe beschränkt sich keineswegs auf kommerzielle Logistikzentren. Bei vorherigen Schlägen wurde das Zentrale Forschungsinstitut für Maschinenbau (TsNIIMash) getroffen – eine Schlüsselinstitution der russischen Luft- und Raumfahrt sowie der Raketenentwicklung –, was zu erheblichen Substanzschäden am Gebäudekomplex führte. Ein weiterer Treffer im Umfeld des Wildberries-Logistikzentrums in Nowoselki nahe Moskau beschädigte ein angrenzendes Umspannwerk sowie ein Verwaltungsgebäude.

Diese Operationen verdeutlichen ein doctrinally konsistentes Muster: Die Ukraine zielt systematisch auf die operative Schmerzgrenze der russischen Logistik, Forschungseinrichtungen, Lagerkapazitäten und vorgelagerten Infrastrukturen im Umfeld Moskaus ab, um schrittweise den Druck auf die russische Volkswirtschaft sowie deren Fähigkeit zur Aufrechterhaltung der militärischen Produktion und Distribution zu erhöhen. Anstatt sich auf einzelne Zielkategorien zu fixieren, zwingt die Kampagne die russische Führung zur simultanen Dislozierung defensiver Ressourcen auf Dutzende kritische Objekte. Dies führt zu einer extremen Überdehnung der ohnehin limitierten Flugabwehrkapazitäten. Zugleich leidet das russische Luftverteidigungsnetz unter schwindenden Abfangelementen, hoher Auslastung der Radarerfassung und einem zunehmenden Mangel an qualifiziertem Bedienpersonal.

Der prägendste Trend liegt in der quantitativen und qualitativen Skalierung der ukrainischen Unbemannten Luftfahrzeuge. Noch vor wenigen Monaten stellten Wellen von rund dreihundert Langstreckendrohnen gegen weit gestreute Ziele die Obergrenze der ukrainischen Fernwirkfähigkeit dar. Später stieg diese Zahl auf rund sechshundert Vektoren pro Nacht über mehrere Regionen. Gegenwärtig sieht sich allein die Hauptstadtregion Moskau beinahe nightly mit mehr als sechshundertfünfzig ukrainischen Drohnen konfrontiert. Das rapide Wachstum spiegelt den Ausbau der ukrainischen Rüstungskapazitäten und die kontinuierliche Weiterentwicklung neuartiger unbemannter Langstreckensysteme wider, die in hoher Zahl tief in das russische Hinterland eindringen können.

Mit dem hochfrequenten Einflug immer größerer Drohnenschwärme erhöht sich die defensive Arbeitslast der russischen Streitkräfte drastisch. Dies steigert das Risiko von Abfangfehlern, Kollaterschäden an der zivilen und militärischen Infrastruktur sowie von Eigenbeschuss-Zwischenfällen (Friendly Fire). Sollte die Ukraine diese Produktionskurve aufrechterhalten und ihre Fernwirkdrohnen weiter optimieren, werden Umfang und Intensität künftiger Angriffe auf Moskau und andere strategische Schlüsselregionen weiter zunehmen und den politischen sowie militärischen Entscheidungsapparat in Moskau unter enormen Handlungsdruck setzen.

05:28

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