EILMELDUNG: Ukraine jagt nordkoreanische Soldaten und Raketenwerfer einzeln an der ganzen Front

Aug 26, 2026
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Heute kommen die bedeutendsten Nachrichten aus der Russischen Föderation.

Dort hat Nordkorea ballistische Startgeräte sowie Militärpersonal stationiert, um die russischen Schläge gegen ukrainische Städte zu unterstützen. Angesichts der Intensivierung dieser Angriffe haben die ukrainischen Streitkräfte eine systematische Jagd auf die Startfahrzeuge eingeleitet, mit dem Ziel, ballistische Raketen noch vor dem Start am Boden zu zerstören.

Der jüngste gemeldete Erfolg ereignete sich im Grenzgebiet zur Ukraine, wo Präsident Wolodymyr Selenskyj den Treffer der ukrainischen Streitkräfte auf ein Iskander-M-Startgerät bestätigte. Während operative Details der Geheimhaltung unterliegen, ist die strategische Bedeutung beträchtlich: Derartige mobile Systeme werden gewöhnlich verdeckt verlegt, zwischen vorbereiteten Stellungen bewegt und nur für extrem kurze Zeitspannen vor dem Abschuss exponiert, was sie zu hochkomplexen Zielobjekten macht. Die ukrainischen Fähigkeiten scheinen jedoch zunehmend in der Lage zu sein, diese kurzen Zeitfenster zu identifizieren und unverzüglich Angriffe einzuleiten.

Dieser Schlag reiht sich in Anzeichen einer gezielten Kampagne ein. Der ukrainische Unterstützer Serhij Sternenko erklärte kürzlich, dass Russland im nördlichen Sektor mit Problemen bei seinen ballistischen Systemen konfrontiert sei, und kündigte weitere Operationen an. Zudem greift die Ukraine die nachgelagerte Infrastruktur dieser Waffensysteme an. Im Juli trafen Drohnen die Basis der russischen 26. Raketenbrigade in Luga, nachdem vorausgegangene Operationen bereits Iskander-Stellungen und Versorgungsgerät nahe der ukrainischen Grenze ins Visier genommen hatten. Die operative Logik diktiert, dass die Zerstörung jedes einzelnen Startgeräts, seiner Besatzung oder der Nachladefahrzeuge zahlreiche zukünftige Raketenangriffe verhindert, anstatt die Luftverteidigung dazu zu zwingen, jeden Flugkörper einzeln im Flug abzufangen.

Diese Differenzierung gewinnt drastisch an Bedeutung, da die Ukraine nach wie vor unter einem kritischen Mangel an Abfangraketen des Typs PAC-3 für das Patriot-System leidet, welches die primäre Abwehrkomponente gegen ballistische Bedrohungen darstellt. Westliche Lieferungen können mit der steigenden russischen Abschussrate nicht Schritt halten. Anstatt das Abheben einer Iskander abzuwarten und extrem verknappte Abfangraketen für deren Bekämpfung aufzuwenden, konzentriert sich die ukrainische Kriegführung verstärkt darauf, das Startgerät vor der Schussabgabe zu eliminieren.

Gleichzeitig gewinnt diese Bekämpfung an Dringlichkeit, da Russland bereits zusätzliche nordkoreanische Waffensysteme in den Einsatz gebracht hat. Der ukrainische Militärnachrichtendienst berichtete, dass Nordkorea bis Juli annähernd fünfzig ballistische Raketen vom Typ KN-23 sowie modernisierte KN-30 an Russland übergeben habe. Von noch größerer Relevanz ist die Dislozierung von sechs Startfahrzeugen für nordkoreanische Raketen in der Oblast Woronesch, die bereits für Schläge gegen zahlreiche ukrainische Regionen im Reichweitenbereich genutzt werden, darunter Kyjiw, Charkiw, Sumy, Tschernihiw, Poltawa, Dnipropetrowsk und Saporischschja.

Diese nordkoreanischen Flugkörper stellen eine erhebliche zusätzliche Bedrohung dar. Obwohl ihre Präzision im Vergleich zum russischen Iskander-M-System deutlich geringer ist und die Zielabweichung stellenweise mehrere hundert Meter beträgt, kompensieren sie dies teilweise durch ihre Zerstörungskraft: Die KN-23 kann einen Gefechtskopf von einer Tonne tragen, was nahezu das Doppelte der Standardnutzlast einer Iskander-Rakete darstellt.

Die ukrainische Führung hat daher klargestellt, dass die neu dislozierten Startgeräte selbst zu Primärzielen werden. Die ukrainische Aufklärung arbeitet daran, deren Einsatzräume aufzuklären und Angriffe während der kurzen Phase der Exposition der Startfahrzeuge durchzuführen.

Das nordkoreanische Engagement beschränkt sich jedoch nicht auf Raketensysteme. Laut ukrainischem Nachrichtendienst wurden etwa 8.500 nordkoreanische Soldaten nach Russland verlegt, darunter rund 400 Drohnenoperatoren sowie 1.000 Pioniere und Entschärfer, die größtenteils in der Oblast Kursk konzentriert sind. Russisches Videomaterial dokumentiert zudem die Ausbildung nordkoreanischen Personals, was auf die Vorbereitung von Teilen dieser Kräfte für künftige Stoß- und Angriffsoperationen hindeutet.

Angesichts des bevorstehenden Winters und des erneuten russischen Drucks auf die ukrainische Energieinfrastruktur verändert die Ukraine die operationelle Gesamtlage. Die Luftverteidigung beginnt nicht mehr erst mit der Erfassung des Flugkörpers auf dem Radar, sondern hunderte Kilometer entfernt, wo die ukrainische Aufklärung Wälder, Stützpunkte und getarnte Feuerstellungen nach Startgeräten absucht. Die erfolgreiche Neutralisierung eines Iskander-Startfahrzeugs demonstriert das Ziel der Skalierung dieser Doktrin. Anstatt sich erschöpfend gegen ballistische Raketen im Endanflug auf ukrainische Städte zu verteidigen, beabsichtigen die ukrainischen Streitkräfte, die Trägersysteme am Boden zu vernichten. Mit der Verfolgung russischer Iskander und dem Zulauf nordkoreanischer Systeme weitet sich diese Jagd aus — jedes am Boden zerstörte Startgerät steht für Raketen, die ihr Ziel in der Ukraine niemals erreichen werden.

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