Heute gibt es wichtige Entwicklungen aus der Richtung Pokrowsk.
In diesem Sektor versuchen die russischen Streitkräfte, Offensivoperationen von Pokrowsk aus zu führen, um die ukrainischen Verteidiger in den nachfolgenden Siedlungen zu zermürben. Das ukrainische Kommando setzte jedoch überraschend brasilianische Freiwillige ein, um die russischen Truppen in einem intensiven Gegenangriff zurückzuschlagen, was den Gegner unvorbereitet traf.

Gegenwärtig konzentrieren sich die russischen Verbände darauf, die Kontrolle über das Umland von Pokrowsk und Myrnohrad zu erlangen, nachdem sie die Ortschaften bereits besetzt haben. Dies soll eine sicherere Truppenmassierung in den Städten ermöglichen, falls es gelingt, die ukrainischen Einheiten, insbesondere die Drohnenoperatoren, weiter zurückzudrängen. Die russische Seite hat bereits damit begonnen, Artillerie an den südlichen Stadtrand zu verlegen, was darauf hindeutet, dass dieser Bereich nun außerhalb der Reichweite ukrainischer Standarddrohnen liegt. Zudem haben die Russen in einem Radius von zwanzig Kilometern um das Zentrum von Myrnohrad eine Todeszone eingerichtet und nehmen jedes sich bewegende Ziel unter Beschuss, was die ukrainischen Operationen in diesem Gebiet erheblich erschwert. Damit haben die russischen Streitkräfte ihr primäres Ziel erreicht, diese Route unter Feuerkontrolle zu bringen, wodurch die Logistik nach Hryschyne signifikant gestört ist und die verteidigenden Einheiten auf Versorgungsabwürfe durch Drohnen angewiesen sind.

Durch die Einnahme von Hryschyne könnten sie die Versorgungswege in die nördlichen Außenbezirke von Myrnohrad und Rodynske abschneiden, wo ukrainische Verteidiger trotz erbitterter Kämpfe weiterhin Stellungen halten.

Infolgedessen werden im Gebiet Nowooleksandriwka westlich des Dorfes zunehmend russische Infiltrationen festgestellt, was zeigt, dass es russischen Einheiten vereinzelt gelingt, die ukrainischen Verteidigungslinien zu durchbrechen.

Der russische Operationsplan sieht vor, von Hryschyne nach Schyliwka und darüber hinaus entlang der Fernstraße nach Pawlohrad vorzustoßen. Die Ukrainer müssen die vollständige Einnahme von Hryschyne verhindern, denn ein russischer Durchbruch könnte die gesamte Pokrowsk-Achse destabilisieren und als Ausgangspunkt für weitere Offensivstöße nach Westen dienen.

Um das Dorf finden bereits intensive Kämpfe statt. Geolokalisierte Aufnahmen aus dem Gebiet zeigen, wie ukrainische Drohnenoperatoren den russischen Vormarsch stoppen, indem sie das Dorf ständig überwachen und gezielte Schläge ausführen, um die gegnerische Personalstärke zu reduzieren und den Aufbau stabiler Stützpunkte zu verhindern.

Bei einem Zwischenfall versuchten zwei russische Soldaten erfolglos, anfliegende FPV-Drohnen abzuschießen, was zum Tod eines Soldaten führte, während der andere vergeblich versuchte, in einer Ruine Schutz zu suchen. Da die Abnutzung durch Drohnen allein jedoch nicht immer ausreicht, um befestigte Stellungen zu räumen, entschied das ukrainische Kommando den Einsatz eines Leopard-Kampfpanzers, der eine russische Gruppe am Stadtrand von Hryschyne angriff.


Die russischen Einheiten versuchten, von Pokrowsk aus in die Siedlung einzudringen, als sie von einer ukrainischen Drohne entdeckt wurden. Daraufhin rückte der Leopard-Panzer in eine nahe Feuerstellung vor und bekämpfte den Gegner mit der Bordkanone. Während der Operation wurde eine russische FPV-Drohne gegen den Panzer eingesetzt und erzielte einen Treffer, was die Gefahr verdeutlicht, der die ukrainischen Kräfte aufgrund der hohen feindlichen Drohnenaktivität ausgesetzt sind.


Trotz des Treffers schloss die Besatzung ihren Auftrag ab und zog sich erfolgreich zurück. Nach dem Panzervorstoß rückten zwei ukrainische Soldaten vor und säuberten ein Gebäude, in dem die verbliebenen russischen Truppen Deckung gesucht hatten. Ein ukrainischer Soldat gab Deckungsfeuer mit einer automatischen Waffe auf das Gebäude, während der andere Handgranaten einsetzte.


Um jegliches Risiko zu minimieren, ordnete das ukrainische Kommando einen Rückzug an, woraufhin eine schwere Bomberdrohne eine Sprengladung auf die gegnerische Position abwarf und diese erfolgreich zerstörte.

Um weiteren russischen Versuchen bei Hryschyne entgegenzuwirken und potenzielle Überlebende zu eliminieren, wurden brasilianische Soldaten zur Unterstützung der ukrainischen Operationen eingesetzt. Ihre Aufgabe bestand darin, Stellungen zu räumen und das Momentum der Gegenoffensive zu verstärken. Geolocation-Daten einer Drohne zeigen, wie brasilianische Soldaten eine Kirche und Wohnhäuser innerhalb der Siedlung sichern. Sie setzen Sprengstoffe ein, um Gebäudeeingänge zu öffnen, und unterdrücken russische Stellungen durch anhaltendes Feuer aus Handfeuerwaffen.

Diese Taktik basiert auf ihren militärischen Erfahrungen aus ihrem Heimatland und dient dazu, Verwundungen und Chaos zu verursachen, bevor die Gebäude betreten werden, um den Widerstand der Verteidiger zu brechen. Gleichzeitig verdeutlichen die Aufnahmen, dass die Brasilianer in kleinen Gruppen operierten, um ihre Expositionszeit zu verkürzen und russischen Drohnenangriffen zu entgehen.

Insgesamt spielt der Einsatz der Brasilianer eine wichtige Rolle bei der Verhinderung eines russischen Durchbruchs westlich von Pokrowsk, indem sie die ukrainischen Streitkräfte bei der Säuberung und dem Halten von Hryschyne unterstützen, einem kritischen Knotenpunkt zu den nächsten Siedlungen. Ihre Fähigkeiten und die Integration in Sturmeinheiten haben die russischen Pläne durchkreuzt und die angreifenden feindlichen Kräfte demoralisiert. Diese Säuberungsoperationen verlangsamen das operative Tempo des Gegners, sichern lebenswichtige Positionen für die Verteidigung der Frontlinie und verschaffen der ukrainischen Seite wertvolle Zeit für Vorbereitungen.


.jpg)








0 Kommentare