Russische Kräfte trafen versehentlich das Gelände eines großen polnischen Munitionsdepots und entgingen nur knapp einer Explosion.
Die wichtigsten Nachrichten kommen aus Polen, wo russische Drohneneindringlinge nicht länger als isolierte Überläufer aus dem Krieg in der Ukraine betrachtet werden, sondern als gezielter Druck auf NATO-Gebiet. Der jüngste Absturz einer russischen Drohne auf einem polnischen Militärstützpunkt, nur wenige Meter von einem Munitionsdepot entfernt, hat gezeigt, wie gering der Spielraum für Fehler an der Ostflanke des Bündnisses inzwischen ist. Die polnische Führung ist zu dem Schluss gekommen, dass diese Vorfälle ein inakzeptables Eskalationsrisiko bergen, zumal ähnliche Luftraumverletzungen in ganz Europa zunehmen. Als Reaktion darauf ist Warschau von reaktiven Maßnahmen zu einer aktiven Drohnenabwehr übergegangen. Dazu gehört der Start einer vollständig integrierten, mehrschichtigen Anti-Drohnen-Strategie, die direkt in Polens umfassendere Luftverteidigungsarchitektur eingebunden ist. Das Signal ist eindeutig: Polen bereitet sich darauf vor, russische Provokationen konsequent zu unterbinden, statt sie hinzunehmen und zu hoffen, dass sie sich nicht zu etwas Schlimmerem entwickeln.

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