Modernisierte „Flamingo“ vernichtet 90 Bunker: 150 Millionen kg Munition im GRAU-Lager Kotluban explodiert.
Der Krieg wird zunehmend fernab der Frontlinie entschieden – in der Tiefe und Widerstandsfähigkeit der Logistiksysteme, die den Kampf dauerhaft aufrechterhalten. Für Russland erodiert die Annahme rapide, dass die Infrastruktur im Hinterland von anhaltenden Angriffen weitgehend verschont bleiben würde. Die wachsende Fähigkeit der Ukraine, Ziele in der Tiefe anzugreifen, verschiebt den Konflikt von der Abnutzung auf dem Schlachtfeld hin zur systemischen Störung. Anstatt taktische Erfolge an der Front zu suchen, übt Kiew nun Druck an jenen Punkten aus, an denen russische Kampfkraft erzeugt, gelagert und umverteilt wird. Dieser Ansatz macht Logistikzentren, Depots und Koordinationsknoten eher zu Schwachstellen als zu Sicherheitsfaktoren. Vor diesem Hintergrund deutet die Entwicklung innerhalb der Russischen Föderation auf eine wachsende Kluft zwischen dem Ausmaß der russischen Kriegsanstrengungen und der Fähigkeit hin, die Grundlagen zu schützen, die diese am Laufen halten.

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