Ukrainer stoßen tief vor: Russland schließt keine Lücken mehr, Verstärkung wird vernichtet

Jun 17, 2026
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Die vorliegende Analyse befasst sich mit dem ukrainischen Gegenangriff nördlich von Lyman.

In diesem Abschnitt wurden die monatelangen, verlustreichen russischen Offensivbemühungen durch die ukrainischen Streitkräfte drastisch gestoppt. Die ukrainischen Verbände verharren jedoch nicht in passiver Verteidigung hinter ihren Stellungen, um einen erneuten feindlichen Ansturm abzuwarten, sondern haben einen operativen Plan ausgearbeitet, um die russischen Linien tiefgreifend zu durchbrechen.

Während die russische Kampfkraft und Offensivfähigkeit zunehmend erlahmten, hielten die ukrainischen Kräfte an einer aktiven Verteidigung fest. Das ukrainische Dritte Armeekorps führte wiederholt lokale Gegenangriffe durch, koordiniert mit Artillerieschlägen und Drohnenoperationen. Dies entzog den russischen Verbänden kontinuierlich Personal und Material, wodurch größere Angriffe des Gegners unterbunden wurden. Gleichzeitig bereitete die Ukraine im Verborgenen eine umfassendere Operation vor.

Die zeitliche Planung resultiert aus monatelangen Vorbereitungen: Nach dem Festlaufen der russischen Vorstöße nutzten die ukrainischen Befehlshaber die Gelegenheit zur Truppenrotation, zur Optimierung der Logistik, zur Bereitstellung von operativen Reserven und zur Durchführung intensiver Aufklärungsmaßnahmen. Parallel dazu degradierten ukrainische Angriffe fortlaufend die russischen Nachschublinien über den Fluss Scherebez durch den gezielten Beschuss von Pontonbrücken. Infolgedessen wiesen die russischen Formationen zum Zeitpunkt des ukrainischen Offensivbeginns bereits erhebliche Abnutzungserscheinungen auf und waren über einen zunehmend vulnerablen Frontbogen disloziert.

Wie erinnerlich, initiierten die ukrainischen Kräfte ihre Gegenangriffe durch einen tiefen operativen Durchbruch im nördlichen Teil des russischen Frontbogens. Auf diesem Momentum aufbauend, brachten die ukrainischen Truppen rasch einen Waldstreifen westlich dieser Position wieder unter ihre Kontrolle. Dieser Zangenangriff unterbricht die konsolidierte russische Kontrolle über Ridkodub und führt zu einer operativen Einkreisung der dort befindlichen russischen Kräfte.

Die Offensivhandlungen beschränkten sich jedoch nicht auf diesen Sektor; weiter südlich führten die ukrainischen Verbände ein analoges Umfassungsmanöver gegen die russischen Kräfte in Schandryholowe durch, wodurch die russische Kontrolle über Serednje abgeschnitten wurde. Obwohl die russischen Einheiten in diesen Kesseln noch nicht vollständig eingeschlossen sind, bindet der ukrainische Druck auf deren Rückraum jegliche zugeführte russische Verstärkung unmittelbar zwischen den ukrainischen Zangenarmen. Dies ermöglicht den kontinuierlichen Einsatz von FPV-Drohnen zur Zerschlagung russischer Stellungen, bevor ukrainische Sturmgruppen vorrücken und das gesamte Gebiet ohne eigene Verluste bereinigen.

Von zentraler Bedeutung ist, dass das ukrainische Dritte Armeekorps zur Erzielung dieser Erfolge in hohem Maße unbemannte Bodensysteme einsetzt, wie einschlägiges Bildmaterial aus dem Operationsgebiet belegt. Diese Bodendrohnen ermöglichen es den ukrainischen Soldaten an den Spitzen der Keile, stabile Nachschublinien aufrechterhalten. Die Systeme erweisen sich als extrem resistent gegenüber russischem Artillerie- und Mörserfeuer sowie feindlichen FPV-Drohnenangriffen.

Zudem spielen unbemannte Bodensysteme eine Schlüsselrolle bei taktischen Sturmoperationen. Kleinere Plattformen, vergleichbar mit ferngesteuerten Fahrzeugen, werden mit Sprengstoff bestückt und direkt in russische Bunker oder Gebäude gesteuert. Dort bringen sie durch Detonation ganze Infrastrukturen und mit russischen Soldaten besetzte Stützpunkte bei minimalem finanziellem Aufwand zum Einsturz.

Auf größeren unbemannten Plattformen montieren die ukrainischen Kräfte schwere Maschinengewehre, um russische Infanterie direkt zu bekämpfen oder feindliche Stellungen niederzuhalten. Dies erlaubt es den ukrainischen Sturmgruppen, sich sicher anzunähern. Diese bewaffneten Bodendrohnen erweisen sich auf dem ukrainischen Gefechtsfeld als äußerst effektiv, da Leichtigkeit und Mobilität während eines Angriffs unter intensiver feindlicher Drohnenaufklärung und -bekämpfung über Leben und Tod entscheiden. Zudem ziehen diese robuster gepanzerten Systeme das feindliche Abwehrfeuer gezielt auf sich.

Als die ukrainischen Streitkräfte ihren Durchbruch ausweiteten, versuchte das russische Kommando, in aller Eile Verstärkungen über den Fluss Scherebez heranzuführen, um die Frontlinie zu stabilisieren. Die ukrainische Führung erkannte die strategische Notwendigkeit, dies zu unterbinden, und leitete Gegenmaßnahmen ein, die für den Gegner rasch in eine Kette taktischer Misserfolge mündeten. Die Ukrainer haben eine lückenlose FPV-Feuerkontrolle über die Flussübergänge etabliert, wodurch die Zuführung von Verstärkungen in die angegriffenen Sektoren blockiert wird. Veröffentlichtes Bildmaterial zeigt, dass selbst einzelne russische Soldaten beim Versuch der Flussüberquerung bekämpft werden, während die Transportfahrzeuge, die sie an die Übergänge heranführen sollen, ebenfalls systematisch von ukrainischen Drohnenoperateuren zerstört werden.

Insgesamt zeitigt die ukrainische Gegenoffensive gegen den russischen Frontsalient nahe Lyman durch die Kombination aus kontinuierlichem Abnutzungsdruck und präzise vorbereiteten Offensivoperationen stetige Erfolge. Den ukrainischen Kräften ist es gelungen, ihren Durchbruch zu erweitern und den gesamten Frontbogen in akute Kollapsgefahr zu bringen. Der flächendeckende Einsatz von Bodendrohnen schont die eigenen personellen Ressourcen und steigert die Gefechtseffizienz, sodass die ukrainische Führung den Druck auf die zunehmend überlasteten russischen Verbände ungemindert aufrechterhalten kann. Durch diese operativen Entwicklungen demonstriert das ukrainische Vorgehen zur Bereinigung des Frontbogens nördlich von Lyman, wie eine aktive Verteidigung in eine offensive Operationsführung überführt werden kann.

05:13

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