Heute führte die Ukraine ihren bisher schwersten Schlag gegen Noworossijsk seit Beginn des Krieges aus, bei dem der wichtigste Marinestützpunkt Russlands im Schwarzen Meer stundenlang mit mehr als fünfhundert verschiedenen Waffensystemen überzogen und die Hafenstadt verheerend getroffen wurde. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den Einsatz von Paljanyzja-Drohnenraketen, Neptun-Antischiffraketen sowie Unbemannten Überwasserfahrzeugen gegen den Hafen. Von russischer Seite wurde behauptet, in der Region Krasnodar seien über die Nacht hinweg mehr als fünfhundert ukrainische Drohnen abgefangen worden, während lokales Bildmaterial ein intensives Abwehrfeuer der Flugabwehr über Noworossijsk dokumentierte. Die ukrainischen Präzisionsschläge trafen Stellungen der Luftverteidigung, Pieranlagen, Hafeninfrastruktur sowie Einrichtungen des Flottenstützpunkts. Im Bereich des Militärhafens brachen weiträumige Brände aus, während die mobilen russischen Flugabwehrgruppen unter der extremen Sättigungseinwirkung zusammenbrachen. Berichte russischer Militäranalysten deuteten darauf hin, dass die Flugabwehrsysteme S-300, S-400 und Panzir aufgrund eines eklatanten Mangels an Abfangraketen beeinträchtigt waren – ein Schwachpunkt, den die Ukraine für ihren langandauernden Angriff konsequent ausnutzte. Zwei bedeutende Getreideterminals wurden schwer beschädigt und mussten den Betrieb einstellen, während die Brände auch Industrieanlagen und die Wasserinfrastruktur erfassten, was die Behörden zu einer Unterbrechung der Wasserversorgung in der gesamten Stadt veranlasste.

Diese verheerende ukrainische Operation erfolgte als Vergeltungsschlag für die russische Kampagne gegen die ukrainische Hafenstadt Odesa sowie den ukrainischen Seeexportkorridor im Schwarzen Meer. Russland hatte zuvor über dreißig Schläge gegen Hafeninfrastrukturen geführt und mindestens zwei Dutzend zivile Frachtschiffe attackiert, wobei zahlreiche Einheiten schwere Schäden erlitten und mehrere Schiffe sanken. Dies zwang die ukrainische Marine zu Rettungseinsätzen für Besatzungsmitglieder verschiedener Nationalitäten, nachdem russische Drohnenangriffe Großbrände auf den Frachtern ausgelöst hatten; zudem wurden Todesopfer bestätigt. In der Konsequenz brachten die russischen Attacken den Schiffsverkehr im gesamten Schwarzmeerraum zum Erliegen, was die ukrainischen Agrarexporte nach den Schlägen gegen Getreidefrachter für internationale Märkte massiv beeinträchtigte.

Diese Lieferungen waren für afrikanische Staaten bestimmt, die von akuten Nahrungsmittelengpässen bedroht sind, wodurch sich die globale Lebensmittelunsicherheit weiter zu verschärfen droht und tausende schutzbedürftige Menschen einem erhöhten Hunger- und Elendsrisiko ausgesetzt werden. Über achttausend Schiffe hatten den ukrainischen Seekorridor seit dessen Einrichtung nach Kriegsausbruch genutzt, doch wiederholte Angriffe reduzierten diese Zahl laut Satellitendaten auf null.

Die ukrainische Antwort in Noworossijsk spiegelte somit die russische Druckkampagne wider, erweiterte diese jedoch simultan gegen die ökonomische und militärische Infrastruktur Russlands durch anhaltende Angriffe auf die Exportlogistik, was die Seeschifffahrt zunehmend kostenintensiver, unzuverlässiger und gefährlicher macht.

Unter den beschädigten Komplexen befindet sich das Getreideverarbeitungswerk Noworossijsk, während ein weiteres Großterminal den Betrieb zur Schadensbewertung aussetzen musste. Diese Anlagen bilden Kernkomponenten des gigantischen russischen Schwarzmeer-Exportsystems, weshalb jeder Ausfall zusätzliche Reparaturkosten, Ladeverzögerungen, Versicherungsdruck und logistische Engpässe nach sich zieht.
Darüber hinaus traf die Ukraine jedoch auch den russischen Flottenstützpunkt selbst, da sich Noworossijsk zum primären Ausweichquartier der Schwarzmeerflotte entwickelt hatte, nachdem wiederholte ukrainische Attacken Russland dazu gezwungen hatten, zahlreiche Kriegsschiffe von der russisch kontrollierten Krim abzuziehen. Anwohner berichteten von Schlägen gegen die Marineinfrastruktur, Luftverteidigungsstellungen und Anlegebrücken, während die Brandüberwachungsdaten der NASA mehrere Großbrände im gesamten Hafenareal bestätigten. Wenngleich dies nicht der erste ukrainische Angriff auf diesen Stützpunkt war, stellt er die bisher massivste Operation dar. Sie verwandelt Noworossijsk von einem vermeintlich geschützten Ausweichstützpunkt in einen weiteren Ort, an dem Schiffe, Reparaturinfrastrukturen und Unterstützungsanlagen nicht mehr sicher betrieben werden können.

Insgesamt versucht Russland, Odesa als maritimes Tor der Ukraine zum Schwarzen Meer unnutzbar zu machen, worauf die ukrainische Antwort nun darin besteht, Noworossijsk als russisches Äquivalent schrittweise entwertet zu sehen. Jedes beschädigte Terminal, jede brennende Pier, jede zerstörte Luftverteidigungsposition und jede unterbrochene Verladeoperation erhöht die ökonomischen und militärischen Kosten zur Aufrechterhaltung des Hafens. Noworossijsk sollte der letzte sichere Zufluchtsort der russischen Schwarzmeerflotte sein, doch nun fehlen dem russischen Kommando selbst die Abfangraketen zu dessen Schutz; der Hafen ist ungeschützt, und nach diesem letzten zerschlagenden Großangriff hat sich diese Annahme endgültig verflchtigt.


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