Heute gibt es interessante Nachrichten aus der Richtung Huliaipole.
Hier versucht Russland seit Längerem, innerhalb der Stadt Stellungen zu etablieren, wobei seine Kräfte festgefahren sind und die Stadt weiterhin umkämpft bleibt. Kürzlich wurden jedoch kolumbianische Verstärkungen in die Region verlegt, die die feindlichen Bemühungen stoppten und den russischen Angriff abrupt zum Stillstand brachten.

Heftige Häuserkämpfe dauern innerhalb der Stadt an, wobei sich etwa 25 Prozent weiterhin in der Grauzone befinden. Während die Russen im Inneren in Schach gehalten werden, versuchen ihre Kräfte nördlich von Huliaipole in Richtung des Flusses Haichur nach Westen auszuweichen, um die Verteidigung der Stadt zu umfassen.

Obwohl die ukrainischen Stellungen westlich von Huliaipole geschlossen bleiben, gelingt es russischen Infiltrationsgruppen gelegentlich, die Befestigungen zu durchbrechen, indem sie der Drohnenaufklärung entgehen. Diese Angriffe sollen hinter den ukrainischen Linien Chaos stiften und zielen darauf ab, Staroukrainka und Zaliznychne zu erreichen, um den Durchbruch auszuweiten.

Diese Dörfer sind von entscheidender Bedeutung, denn sollten russische Kräfte sie einnehmen, könnten sie die letzte asphaltierte Versorgungsstraße nach Huliaipole abschneiden und damit eine operative Einkesselung erreichen.

Zudem fungieren Staroukrainka und Zaliznychne als wichtige Stützpunkte zur Blockierung russischer Vorstöße aus dem Osten, da sie zwischen zwei Hauptverteidigungslinien liegen, die ursprünglich errichtet wurden, um Angriffe aus dem Süden abzuwehren. Fallen diese Dörfer, könnten russische Kräfte die Linien umgehen und von Osten her in einen Sektor eindringen, der nicht dafür ausgelegt ist, Druck aus dieser Richtung standzuhalten.

Der ukrainische Verteidigungsplan besteht aus drei Elementen. Das erste ist das Halten der Stellungen entlang der Eisenbahnlinie, die durch Zaliznychne verläuft, wobei der Bahnhof als befestigte Barriere dient. Eine Eisenbahnlinie kann als gehärtete lineare Verteidigung fungieren, indem sie Bewegungen in vorhersehbare Korridore lenkt und durch Bahndämme zusätzlichen Schutz bietet. Staroukrainka und Zaliznychne verfügen selbst über kaum Befestigungen; Schützengräben existieren nur östlich und westlich von Zaliznychne.

Ein Blick auf die topografische Karte zeigt jedoch, dass die ukrainischen Verteidiger einen klaren Vorteil haben, da Huliaipole im Tiefland liegt, während die kleineren Dörfer auf Anhöhen positioniert sind. Diese Lagen bieten erhöhte Beobachtungspunkte, Bereitstellungsräume für Drohnenbediener sowie geeignete Stellungen für Artillerie- und Mörserteams. Das Hochgelände ermöglicht es zudem Scharfschützenteams, präzises Feuer zur Unterstützung von Infanteriebewegungen im Tiefland abzugeben.

Die zweite Verteidigungsmaßnahme des ukrainischen Kommandos bestand in der Verlegung kolumbianischer Verstärkungen, um die umkämpften Abschnitte zu stabilisieren und feindliche Sturmgruppen abzuwehren. Viele dieser Soldaten, die zuvor im Raum Lyman eingesetzt waren, sind ehemalige Militär- oder Polizeikräfte und zählen damit zu den erfahrensten ausländischen Freiwilligen in der Ukraine. Sie dienen in spezialisierten Einheiten und führen hochintensive Angriffs- und Säuberungsoperationen durch, häufig in Abstimmung mit ukrainischen Spezialkräften. Geolokalisiertes Videomaterial aus dem Raum Huliaipole zeigt einen kolumbianischen Soldaten, der einen Angriff zweier russischer Sturmtrupps abwehrt, die durchgebrochen waren.

Beide russischen Soldaten drangen in den ukrainischen Schützengraben ein, doch der kolumbianische Kämpfer hatte ihnen im Schutz der Dunkelheit aufgelauert und wurde von einer Drohne unterstützt. Als die Russen den Graben betraten, gerieten sie in einen Hinterhalt und wurden in einem Nahkampfgefecht ausgeschaltet.


Anschließend wurden ein feindliches Sturmgewehr und mehrere Munitionsmagazine erbeutet, und das Feuer, das am Eingang ausgebrochen war, wurde mit einem Feuerlöscher gelöscht, um die Stellung unbeschädigt zu erhalten.


Das dritte Element des ukrainischen Verteidigungsplans besteht darin, russische Logistiknetzwerke ins Visier zu nehmen, um den Nachschub für die Fronttruppen zu unterbrechen. Von der 108. Brigade der Territorialverteidigung veröffentlichtes Material zeigt eine ukrainische FPV-Drohne, die ein russisches unbemanntes Bodenfahrzeug mit Munition trifft und eine große Sekundärexplosion auslöst. Solche Angriffe untergraben systematisch Russlands Fähigkeit, weitere Offensiven zu unterstützen und seine Truppen mit Munition, Sprengstoff oder anderen wichtigen Gütern zu versorgen.


Insgesamt hat die rechtzeitige Entsendung kolumbianischer Verstärkungen eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung der Lage um Huliaipole gespielt und eine ukrainische Verteidigungsstellung gefestigt, die trotz anhaltenden Drucks intakt bleibt. Gestützt auf Geländevorteile, gehärtete Infrastruktur und wirksame Schläge gegen die gegnerische Logistik verhindert die ukrainische Verteidigung weiterhin einen russischen Durchbruch und die operative Einkesselung der Stadt.

Dies ist entscheidend für den Schutz dieses Frontabschnitts, da russische Kräfte ihre Angriffe in diesem Sektor fortsetzen, denn ein Erfolg würde es ihnen ermöglichen, zentrale ukrainische Verteidigungslinien in der Region Saporischschja zu umgehen und weiter vorzudringen.


.jpg)








0 Kommentare