Ukrainische F-16 locken einen russischen Su-35 gezielt in eine perfekte Falle – riskante Operation

Jul 13, 2026
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In diesem Video wird analysiert, wie ukrainische F-16 einen russischen Kampfjet an der Ostfront in einen Hinterhalt gelockt haben.

Hierbei schufen die ukrainischen F-16 im Rahmen einer einzigartigen Operation die Voraussetzungen für eine hocheffektive Abfangfalle. Was folgte, war ein präzise geplanter Hinterhalt, bei dem die ukrainischen Kräfte den russischen Jet methodisch in die Vernichtungszone lockten. Der russische Mehrzweckkampfjet vom Typ Su-35 wurde im Donbass abgeschossen. Für die Durchführung dieser Operation koordinierten die ukrainischen Streitkräfte drei F-16-Kampfflugzeuge und eine Patriot-Flugabwehrraketenbatterie. Russische Militärkanäle mussten einräumen, dass die ukrainischen Luftstreitkräfte gezielt vorgingen und die zuvor präzise kartierten russischen Reaktionsmuster strategisch ausnutzten.

Die Operation begann damit, dass eine ukrainische F-16 als Köder fungierte und sich der Frontlinie in einer Weise näherte, die den Beginn eines Angriffs mit Gleitbomben simulierte. Dies zwang die russische Flugabwehr oder die Jagdfliegerkräfte zu einer Reaktion. In der Einsatztaktik begünstigt das Abfangen eines gegnerischen Jägers in der Regel diejenigen Flugzeuge, die sich bereits in der Luft befinden, da ein Alarmstart (Scramble) und die anschließende Heranführung an das Ziel wertvolle Zeit verbrauchen, während die feindlichen Kräfte bereits operieren oder den Schlag vorbereiten. Wäre die Su-35 bereits auf Gefechtsstreife gewesen, hätten die ukrainischen Planer den Hinterhalt nach deren Entdeckung womöglich nicht improvisiert. Stattdessen warteten sie höchstwahrscheinlich ab, bis der russische Jäger seine reguläre Patrouille flog und sich in einer Position befand, aus der er effektiv zur Verfolgung des Köderflugzeugs verleitet werden konnte.

Flankierend begleiteten zwei ukrainische F-16 die Mission als verdeckter Geleitschutz und blieben im Gegensatz zur führenden F-16, die sich absichtlich exponierte, um den russischen Jäger zu binden, unentdeckt. Die Begleitflugzeuge operierten in extrem geringer Höhe, da der Tiefflug es ihnen erlaubte, die Geländemaskierung und die physischen Grenzen der Radarsichtlinie auszunutzen; Hügel, Wälder und die Erdkrümmung blockieren die radarbasierte Erfassung von Flugobjekten unterhalb des Radarhorizonts.

Als der russische Jäger die Distanz verringerte, täuschte die führende ukrainische F-16 einen taktischen Rückzug vor. Dies erweckte den Eindruck, sie breche den Einsatz aufgrund des Drucks der Su-35 ab. Ein solches Manöver motivierte den verfolgenden Piloten, seine defensiv optimale Fluglage aufzugeben und Kurs auf eine vordefinierte Kampfzone zu nehmen. Nachdem das Köderflugzeug die Su-35 in Richtung der Frontlinie gezogen hatte, deaktivierte es mutmaßlich sein Bordradar, um jegliche elektromagnetische Abstrahlung zu unterbinden, wodurch es für das Radar des russischen Jägers, der aktiv nach der F-16 suchte, faktisch unsichtbar wurde.

Die Falle schloss sich, als der russische Jet auf dem Radar des Patriot-Systems erfasst wurde. Die Erfassung wurde dadurch begünstigt, dass das Radar der Su-35 aktiv geschaltet war, was eine markante Signatur für andere Aufklärungsradare darstellt. In diesem Moment stießen die beiden begleitenden F-16 aus dem Tiefflug in den Luftraum vor und gaben ihre Positionen preis. Ihr operatives Einsatzziel bestand darin, den russischen Piloten zu defensiven Ausweichmanövern zu zwingen und dessen Treibstoffreserven vor dem finalen Schlag zu dezimieren. Die Patriot-Batterie war rund sechzig Kilometer hinter der Frontlinie disloziert, sodass ihre PAC-2-Lenkwaffen das Ziel problemlos erreichen konnten. Obwohl die Su-35 über hochentwickelte Radarsysteme, EloKa-Ausstattung und Langstreckenraketen verfügt, stellt ein modernes bodengestütztes Flugabwehrraketensystem eine völlig andere Bedrohungskategorie dar als ein gegnerischer Jäger. Im Gegensatz zu einem fliegenden Kontrahenten kann eine Patriot-Batterie Abfangraketen aus einer Richtung abfeuern, die nicht im primären Fokus des Piloten liegt. Dies minimiert dessen Reaktionszeit und führt zu einer kognitiven Überlastung durch multiple Bedrohungen. Genau dies war der Kern des Operationsplans: Der Einsatz der F-16 sollte den russischen Jet in die Defensive zwingen und seine kinetische Energie durch Ausweichmanöver aufzehren, um ihn schließlich durch das Patriot-System abzuschießen, gegen das er zu diesem Zeitpunkt keinerlei taktische Optionen mehr besaß.

Unabhängig davon, welches Waffensystem den finalen Treffer erzielte – die F-16 oder das Patriot-System –, wurde die russische Su-35 gezielt in eine gestaffelte Abfangfalle manövriert. Die ukrainischen Kräfte dokumentierten die Zerstörung zunächst mittels einer Mavic-Drohne und setzten anschließend eine FPV-Drohne ein, um das Wrack aufzuklären und den Abschuss zu verifizieren. Diese Operation belegt, dass russische Luftfahrzeuge erfolgreich in Hinterhalte gelockt werden können, selbst wenn die Piloten im Glauben handeln, ukrainische Jets aktiv zu jagen.

Insgesamt demonstriert der Vorfall, wie das synergetische Zusammenwirken von taktischer Täuschung, Jagdflugzeugen und bodengebundener Luftverteidigung unter Ausnutzung der russischen Abfangdoktrin gegnerische Luftfahrzeuge effektiv in die Vernichtungszone des Patriot-Systems lenken kann. Dieser operative Erfolg verdeutlicht zudem, dass präzise koordinierte Hinterhalte in Verbindung mit hochgradig geschultem Personal selbst modernste russische Kampfflugzeuge neutralisieren können. Diese Einheiten sind nicht sicher, sobald sie ukrainische Flugzeuge in gestaffelte Luftverteidigungszonen verfolgen. Russische Piloten müssen fortan einkalkulieren, dass jeder scheinbare Rückzug der ukrainischen Luftstreitkräfte ein Täuschungsmanöver darstellt und ein Patriot-System in der Abfangzone bereitstehen kann.

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